Flüchtlingsfrauen und Mädchen
werden von unserem Verein unterstützt


Flüchtlingsfraue werden vom Verein Kind Familie umwelt unterstützt

 

Der Verein Kind Familie Umwelt unterstützt seit April 2016 eine Flüchtlinge Gruppe, die psychosozial betreuet wird: Es sind Mädchen und junge Frauen bzw., ihre Mütter, die entweder Asylstatus bereits haben oder im Verfahren sind und hier in Österreich Chancen auf dauerhaften Aufenthalt haben.

Der Verein hilft diese Mädchen in ihren Integrationsbemühungen, suchen Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten für sie, sprechen über ihre sozialen Problem, Sorgen und Anliegen.

Nicht selten kommt es dazu, dass sie sich bei diesen regelmäßig stattfindenden Treffen öffnen und sehr viel schneller in die Gesellschaft integriert werden können.

Sie lernen Gepflogenheiten, Verhaltensweisen und Strategien, um schneller ihre persönlichen Ziele zu verwirklichen und schneller erwerbstätig zu werden und selbstbestimmt leben zu können.


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Geben Sie mit Ihrer Spende Kindern in Österreich eine Zukunftschance


Deine Hilfe ist meine Zukunft!

M. war 14 Jahre alt, als ihre Großmutter uns kontaktiert hat. M hat 3 Geschwister und sie ist die 2 Jahren jüngste. Als ihre Eltern sich scheiden ließen, blieb sie bei der Mutter. Es folgten wiederholte Auseinandersetzungen und Konflikte zwischen Mutter und Vater. Dieser untergrub ständig die Autorität der Mutter, indem er ihre Entscheidungen boykottierte oder als lächerlich abtat. Es folgten Streitigkeiten mit der Mutter, die oft in Handgreiflichkeiten endeten. Fast ein Jahr später zog M. zu ihrem Vater und brach den Kontakt mit der Mutter ab. Sie hatte jedoch oft Kontakt mit der Großmutter mütterlicherseits. Zu dieser Zeit begann der Vater eine neue Beziehung, und nach ein paar Monaten zog er in die Wohnung seiner Partnerin ein. M. wollte in der väterlichen Wohnung bleiben. Sie war praktisch die ganze Woche allein in der Wohnung des Vaters. Sie telefonierten zwar oft und der Vater schaute oft am Nachmittag vorbei, dennoch musste M sich praktisch alleine versorgen. M’s schulische Leistung verschlechterte sich. Sie begann immer öfters, in der Schule zu fehlen und sehr spät nach Hause zu kommen. Aufgrund mangelhafter Nahrung (Fastfood) nahm sie stark zu. Als sie eine Nacht abgängig war und zugab, in Kontakt mit Drogen gekommen zu sein (Ecstasy), schlug die Großmutter Alarm.

M’s Behandlung begann mit der Kontaktaufnahme mit der Mutter und dem Vater sowie mit der Schule. Wir versuchten, die Beziehungen innerhalb der Vater-Mutter-Tochter Systems wieder in einen funktionierenden Zustand zu bringen. Wir haben die Erziehungsprioritäten und Möglichkeiten der Betreuung von M. mit dem Vater besprochen und einen Zeitplan ausgearbeitet. Es gelang nach ein Paar Monaten, einen gemeinsamen Termin zwischen Mutter und Tochter zu vereinbaren. Der Kontakt zwischen beiden wurde wieder aufgenommen. Einen konstruktiven Dialog zwischen den Eltern gelang jedoch nicht. M ist heute 18 Jahre alt. Sie hat vor 2 Jahren eine Lehre angefangen. Mittlerweile ist die Großmutter gestorben. Die Beziehung zu Mutter verbesserte sich und sie pendelt zwischen ihrer Wohnung und der der Mutter. Der Vater hat eine neue Familie gegründet und hält wenig Kontakt mit der Tochter. M macht immer klarere Zukunftspläne und ist froh, nicht „in die Drogen hineingerutscht zu sein“. Sie braucht nach wie vor die Unterstützung ihrer Psychologin. Ihre Mutter kommt auch zu einer Safe-Place Psychotherapeutin. Sie holt dadurch Kraft und Lebenskompetenz als Mutter und Frau, was auch M. sehr zugute kommt.


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Das Buch von der Mag. Sandra Velásquez Montiel-Probst- Die Brücke zu dir

Von Mag. Sandra Velásquez Montiel-Probst


Kinder besser verstehen und fördern

Die Brücke zu dir

 

Wie Erziehung gelingt und Kinder stark werden

 

Frau Mag. Sandra Velásquez Montiel-Probst Vorstandsmitglied des Vereins "Kind-Familie-Umwelt" engagiert sich für die Förderung der psychologischen und psychotherapeutischen Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher. Sie wirkte in der ATV-Sendung "Die Supernanny" mit; sie schreibt regelmäßig für bekannte Zeitschriften und Zeitungen in Österreich und Deutschland.

"Die Brücke zu dir". Wie Erziehung gelingt und Kinder stark werden. Circa 200 Seiten; Ueberreuter Verlag €19,95

Sandra Velásquez Montiel-Probst

 


Eltern begleiten ihre Kinder ins Leben. Wie gut dies gelingt, hängt davon ab, wie Eltern ihre Identität für sich selbst und vor ihren Kindern definieren und leben. Für Sandra Velásquez gibt es keine >schwierigen Kinder< oder >schlechte Eltern<. Erziehung ist kein Reparatursystem, sondern Selbstfindungsarbeit. Persönliche Erfahrungen und Prägungen haben einen großen Einfluss auf den Umgang mit dem eigenen Kind. Eltern, die bewusst ihre Stärken und Schwächen und die daraus resultierenden Erwartungen an sich und den Nachwuchs reflektieren, lösen Konfliktsituationen anders und finden den Weg aus der Sackgasse. Die Brücke der Elternschaft ist die Verbindung zwischen Kindern und Eltern. Sie hilft Kindern dabei, stark zu werden und den Weg ins Leben zu finden. Und sie zeigt Eltern, wie sie ihre Ressourcen finden und nützen, um ihre Kinder bestmöglich dabei zu unterstützen.

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